Wirksamkeit unseres Bildungsprinzips „Nachhaltigkeit lernen“:

Die Aktivitäten der Schüler/innen führten nicht nur zu deren Sensibilisierung, sondern auch zu der der Lehrer und der Schülereltern. Einsparanstrengungen wurden in vielen Fällen auf den privaten und gesellschaftlichen Bereich übertragen.

 

Das Solarberatungsangebot z.B. wurde rege in Anspruch genommen. Schüler/innen, Lehrer und Eltern konnten Vorurteile hinsichtlich der Stromerzeugung durch Photovoltaik abbauen. Es ist davon auszugehen, dass die Solarberatungen zu einer Bewusstseinsbildung bei den Beratenen und zur konkreten Umsetzung von Photovoltaik-Anlagen auf Dächern von kirchlichen Ein-richtungen, privaten Firmen und Privaten führt.

 

Auch unsere Projekte zur Förderung eines sozialen Verhaltens haben zweifelsohne positive Auswirkungen in den privaten und gesellschaftlichen Raum hinein. Das wird immer wieder von Erziehungsberechtigten zurück gemeldet.

 

Unser Bildungsprinzip „Nachhaltigkeit lernen – Agenda 21 an der EHS“ belegt, dass soziale und ökologische Werte, globales Denken und ökonomische Überlegungen pädagogisch am wirkungsvollsten handlungsorientiert und praxisnah zu vermitteln sind. Die hohe Multiplikator-Wirkung ergibt aus der Exemplarität und den hieraus resultierenden Transfer-Möglichkeiten. Nachhaltigkeit lernen wie an der EHS kann – in mehr oder weniger starker Modifikation - von anderen Schulen bundesweit, mit Einschränkungen auch international umgesetzt werden. Die enge Zusammenarbeit mit der Gádor-Schule aus Budapest, der Schule Nr. 4 aus Buchara und der Shude High School aus Chengdu führte bereits zu einem internationalen Erfahrungsaustausch. Die Budapester Schule zeigt erfreuliche Energieeinsparerfolge. Das SPICE-Projekt mit einer Schule in Buchara (Usbekistan) entwickelt sich positiv. Die Drei¬stufigkeit des Energie und Klimaschutz-Projektzweiges - von der Energieeinsparung, über die Realisierung einer Photovoltaik-Anlage bis hin zur internationalen Multiplikatoren-Tätigkeit von Schülern - ist nach Einschätzung von Energieexperten und Hochschullehrern didaktisch sinnvoll konzipiert.

 

Auch unsere Projektzweige zum sozialen Lernen wurden im Rahmen von Wettbewerben und Qualifikationen auf ihre Wirksamkeit hin überprüft.

 

Unsere Schule wurden deshalb mehrfach als „Agenda 21 Schule- Schule der Zukunft“ (2002/2005/2008/2012), als „Energieschule NRW“ (2001/2003/2005/2009), als „Offizielles Projekt der UN-Weltdekade Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2007 – 2010), als Träger des „Deutschen Solarpreises“ (2005) und des „Deutschen Klimapreises“ (2008), als deutscher „Energiesparmeister“ (2009) sowie im Rahmen des Wettbewerbes „Sei ein Futurist“ (2009) ausgezeichnet.

 

 

Emilie-Heyermann-Schule

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