Abschlussfahrt Klasse 10a an den Gardasee

Alles begann am Sonntag, den 16.08.2015 um 23.30 Uhr auf unserem Schulhof. Frau Lensing und Herr Dr. Pacyna zählten durch – alle waren da: die Abschlussfahrt nach Italien wollte sich natürlich keiner entgehen lassen. Nach der langen Reise im Bus, die wir zum großen Teil verschliefen, kamen wir am Montag gegen 13.00 Uhr endlich an. Unser Hotel lag im schönen Nago bei Torbole am Gardasee. Wir stiegen aus und bezogen sofort unsere Zimmer. Es war sehr aufregend und wir konnten nur bedingt Rücksicht nehmen auf einen Gast, der sein Zimmer zwischen unseren hatte, in Nachtschicht arbeitete und tagsüber in seinem Zimmer schlafen wollte. Frau Lensing versuchte ihr Bestes, einen Kompromiss zu finden, der alle zufriedenstellen sollte und uns zu animieren, leise zu sein. Es gelang ihr während der vier Tage nicht immer und sie verbrachte nachts so manche Stunde auf den Fluren um sicherzustellen, dass wir die anderen Gäste nicht die ganze Nacht um ihren Schlaf brachten. 

Am Ankunftstag gab es noch kein Programm, also sind wir alle in Gruppen die Umgebung erkunden gegangen. Über diese konnte man sich wirklich nicht beschweren, denn es gab so viel zu sehen. Wir waren inmitten von Bergen, ist man auf den Berg hinauf gegangen, hatte man eine wunderschöne Aussicht, vor allem abends. 

Und wenn man den Berg hinabgestiegen ist, entdeckte man ein kleines Dorf mit niedlichen Lebensmittelmärkten, Bars und Eisdielen, die man alle nur empfehlen kann. Ganz in der Nähe war auch der Gardasee und ein kleiner Park. 

Am nächsten Tag sind wir früh aufgewacht, wie an allen anderen Morgen auch. Nach dem Frühstück fuhren wir los, das Ziel war Venedig, wir freuten uns alle riesig. Kurz vor den Toren der Stadt wären wir dann beinahe gescheitert, denn unserer Klassenlehrerin war etwas passiert, das sie uns im umgekehrten Fall sicher jahrelang vorgehalten hätte – sie hatte etwas vergessen... nur dass es sich nicht um ein Schulbuch oder unwichtige Hausaufgaben handelte, sondern um etwas, das uns fast daran gehindert hätte, diese wunderschöne Stadt besichtigen zu können. Sie hatte die Schulbescheinigung und eine Liste der Schüler in ihrem Hotelzimmer vergessen. Ohne diese Unterlagen wären wir nicht in die Stadt hineingekommen. Der  diensthabende Beamte schien auch nicht sehr zugängig. Fabio riet Frau Lensing, ihren Pferdeschwanz zu lösen, er meinte mit offenen Haaren würde sie ihn bestimmt umstimmen können. Es wird sich wohl nie restlos auflösen, wie es gelang, aber schließlich gelang es mit einigen Telefonaten zwischen Frau Lensing bzw. dem diensthabenden Beamten und dem Hotel, die Unterlagen aus dem Zimmer zu holen und zu faxen und so haben wir dann doch pünktlich unser Boot erreicht, dass uns direkt ins Herz von Venedig schipperte. Dort hatten wir einen wundervollen Tag, wir sind in Gruppen losmarschiert und erkundeten die Stadt. Es gab so viel zu sehen und das Wetter hat auch mitgespielt. Die einen gingen Pizza essen, die anderen Taschen und Souvenirs kaufen. Ein supergelungener Tag. 

Mittwoch folgte der nächste Programmpunkt, eine Bootstour auf dem Gardasee und ein Besuch der schönen Kleinstadt Malcesine. Leider regnete es an diesem Tag, aber wir erkundeten trotzdem alles in kleinen Gruppen und hatten viel Spaß, einige aßen wieder unendlich viel Pizza, wie schon in Venedig. 

Dann kam der letzte Programmpunkt am Donnerstag, ein Besuch in Verona. Eine einzigartige Stadt mit tollen Geschäften, die allerdings auch toll teuer waren, und vielen sehenswerten Orten und grandiosen Restaurants. Wir verbrachten lange Zeit dort und sahen viel, wie den Balkon von Romeo und Julia. Hier machte Herr Dr. Pacyna einige kompromittierende Photos von uns an der Statue von Julia. Mit guter Laune fuhren wir zurück ins Hotel und es begann der letzte gemeinsame Abend in Italien, den hab

en alle genutzt. Wir gingen hinunter zum Gardasee und verbrachten die letzten Stunden zusammen, wir haben viel gelacht und hatten eine tolle Zeit. Ich finde, dieser Tag war der beste Tag. Unsere Klasse hatte eine unvergessliche Woche, unsere Gemeinschaft ist zusammengewachsen und der Abschied fiel sehr schwer, wir wären gerne länger geblieben. 

Es war die beste Zeit, die wir als Klasse 10a gemeinsam hatten, es entstanden viele Erinnerungen, an die wir noch lange denken und die wir nicht mehr vergessen werden. 

Am späten Freitag kamen wir wieder in Bonn an und wurden von unseren Eltern sehnsüchtig erwartet und fuhren voller neuer Eindrücke und mit vielen Erzählungen auf Lager nach Hause. 

Papula Djeshane, 10a

Abschlussfahrt Klasse 10b an den Gardasee

Wir kommen dem Ende zu und wollten dies mit einer unvergesslichen Abschlussfahrt abrunden, was uns auch am Gardasee gelang. Hier verbrachten wir fünf wunderschöne Tage. Nach einer zwölf stündigen Busfahrt kamen wir morgens in Nago/Torbole an. Nach dem wir im Hotel eingecheckt hatten, erkundeten wir direkt die Umgebung. Ein steiler Weg führte uns an den Gardasee. Den jedoch wieder hoch zu laufen, war nicht so toll. Um 18 Uhr abends gab es immer Abendessen mit drei Gängen. Als Vorspeise gab es ein Nudelgericht, der zweite Gang bestand aus Fleisch, einer Beilage und Salat vom Salatbuffet sowie einem Nachtisch.

Am zweiten Tag fuhren wir nach Verona. Das war eine Busfahrt von einer halben Stunde.  Wir hatten zum Glück sehr schönes Wetter. In Verona trafen wir uns mit einer Reiseführerin, die uns die Stadt und viele Sehenswürdigkeiten, u. a. die berühmte Arena zeigte. Die Arena war riesig. In ihr fanden in der Römerzeit bis zu 20.000 Menschen Platz. Die Arena wird heute noch für Opern und Theaterstücke genutzt. Auch haben wir Julias Balkon besucht. Durch Verona fließt der zweit größte Fluss Italiens, die Etsch. Nach der Stadtführung durften wir in Dreiergruppen die Stadt selbst erkunden.

Am dritten Tag fuhren wir mittags nach Riva del Garda, um eine Mountainbike-Tour zu machen. Erst waren wir gar nicht begeistert, da das Wetter nicht so schön war wie die Tage zuvor. Doch als wir erstmal losgefahren sind, hatten wir um so mehr Spaß daran. Die Aussicht war auch sehr schön. Nach der Mountainbike-Tour sind wir noch im Gardasee schwimmen gegangen. 

Am letzten Tag unternahmen wir eine Schiffsfahrt auf dem Gardasee. Unser Ziel war Limone. Das ist eine kleine Stadt am See mit wunderschöner Aussicht. In Limone gibt es alles, was man aus Zitronen machen kann - von Zitronenseife bis Zitronen-Likör.

Alles in Allem war das eine schöne entspannte Abschlussfahrt am Gardasee.

Aylin Copuroglu (10b)

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